ÜBER UNS

Der <NEUE WIENER KREIS> sieht sich als offizieller Nachfolger des mit der Mitte der 1930er Jahre
aufgelösten, weltweit bekannten <WIENER KREIS>.


Das sind denkbar hohe Erwartungen für eine Neugründung, aber diese muss ja nicht schon in den ersten Jahren alles Dagewesene überbieten. Der <NEUE WIENER KREIS> in weiterer Folge gerne <NWK> abgekürzt
wird fachlich, positionell – der Tradition und der Wissenschaftlichen Strenge nach, erst einmal – nicht vom Original abweichen. Das ist eine Grundvoraussetzung um einen Anspruch darauf zu haben sich in einer Traditionslinie mit dem Original zu sehen und sich auch so zu beschreiben.

Was allerdings schon jetzt feststeht, ist eine Erweiterung und eine Änderung die es alsbald geben wird:

Die Erweiterung bezeugt, dass es auch einen explizit ethischen Arbeitsschwerpunkt geben wird. Dieser wird natürlich weder mit Moral noch mit Politik etwas zu tun haben. Sondern ausschließlich eine durch Logik und Physik des <NWK> geprägte Philosophie/Ethik oder sogar Weisheitslehre sein.
Es wird im Endausbau der antiken stoischen Schule (Mit kleinen Anteilen des Epikureismus und der Skepsis.) zum Verwechseln ähnlich sehen. Wie stark und prägend dieser Zweig werden wird, wird das Netzwerkwerk entscheiden. Und nun habe ich die einzige fundamentale Änderung schon verraten.

Und nun zur fundamentalen Änderung. Der von uns bezeichnete Kreis wird kein Kreis, sondern ein Netzwerk sein. Das ist auch das erste Geheimnis, das sie bei ihrer Mitarbeit als Initiation erfahren werden. Der Kreis ist in Wahrheit ein Netzwerk. Das hat Performancegründe. Netzwerke sind das Beste, wenn sie Ideen, Neues und Innovationen suchen, brauchen oder wollen. Diese Ideen und Innovationen liefert möglichst das gesamte möglichst egalitär aufgebaute Netzwerk. (Das sich zum Wiener Kreis zählt.)

Großes Netzwerk, hohe Vernetzungsdichte und technisch die Möglichkeit zu hoher Spontanaktivität sind die Grundlagen des als sozialen Gehirn konzipierten <NEUEN WIENER KREISES>. Neben dieser Funktion braucht aber ein Intelligentes System wie es ein soziales Gehirn sein soll, noch eine weitere Ebene – und das ist die Bewertungsebene. Diese wird in der ersten Phase, also den ersten Jahren aus einem Kernkreis von 3 bis 12 Personen bestehen. (Dieses Kernteam wird zurzeit erst gebaut; gute Bewerbungen sind also mehr als nur Willkommen.)

[Und dieser Kern wird stets aus den kompetentesten der Kompetentesten, die sich auftreiben lassen, zusammengesetzt sein. Die primäre und wichtigste Kompetenz, die jemand braucht um im inneren Kreis
(3-12 Leute) aufgenommen zu werden, sind offene transparente Kommunikation mit allen anderen des Kerns und; vielleicht noch wichtiger: Eine unhintergehbare Kompetenz um zwischen Wahr und Unwahr zu unterscheiden. Weil das die primäre Aufgabe des bewertenden Kerns sein wird. Zwischen Wahr und Unwahr zu unterscheiden.]

Es gibt also nur einen Neugründer, das stimmt. Aber sobald die ersten Starthürden genommen sind, wird auf die Arbeitsweise eines Netzwerks (Rhizoms) umgestellt. Ich als Neubegründer habe das ganze Know-how, die Technik, die Praxis, die Theorie und die gesamte Konzeption samt Plan schon in meinem Nervensystem. Ich werde mein Wissen in persönlichen Gesprächen und in Form von Artikeln dem Neuen Wiener Kreis nach und nach zur Verfügung stellen. (Geben sie mir das eine oder andere Jahr. Da gibt es nämlich wirklich viel zu wissen und erklären.)

Im Endausbau wird der <NWK> eine übersummative Intelligenz besitzen, welche die Einzel-Intelligenzen bei weitem Übersteigen wird. Und ich hoffe wir öffnen hiermit nicht die Büchse der Pandora, sondern ermöglichen das Mithalten der Menschen mit den Entwicklungen im Bereich der künstlich erzeugten Intelligenz. 🙂

Gezeichnet: Bernhard Freismuth.